Entspannung in der Union
Rot-Grün attackiert CDU-Kündigungsschutz

Als einseitigen Angriff auf die Arbeitnehmerrechte haben SPD und Grüne am Donnerstag in einer Aktuellen Stundes des Bundestags die Vorschläge der CDU-Spitze zur Einschränkung des Kündigungsschutzes bei Neueinstellungen kritisiert.

HB BERLIN. Im unionsinternen Streit um den Antrag gab es hingegen Zeichen der Entspannung. Von Seiten der Kritiker wurde hervorgehoben, dass die Parteiführung in einem wichtigen Aspekt eine Abschwächung der Hartz-Arbeitsmarktreformen vorschlägt. Nach dem Entwurf sollen Arbeitslose, die nach langer Beschäftigung den Job verlieren, deutlicher länger das Arbeitslosengeld I bekommen. In der Regel soll dies auf 12 Monate befristet werden. Nach den CDU-Plänen ist nun eine Bezugsdauer von maximal 24 Monaten vorgesehen.

SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler warf der Union vor, „die deutsche Wirtschaft zu Lasten der Arbeitnehmer sanieren“ zu wollen. Der Arbeitsmarktsprecher der Unions-Fraktion, Karl-Josef Laumann, bestritt dies energisch und verwies...

 
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