Ergebnisse des G20-Gipfels
Kompromiss auf Biegen und Brechen

Wer braucht nach dem Chaos-Gipfel von Hamburg noch G20-Treffen? Draußen randalierte der Mob, drinnen rüttelte Trump an der liberalen Weltordnung. Angela Merkel gibt sich jedoch zufrieden. Ein Fazit.

HamburgEs ist wichtig, dass die Staats- und Regierungschefs persönlich miteinander sprechen. Dieser Satz ist die unanfechtbare Rechtfertigung für jedes internationale Gipfeltreffen. Aber hat in Hamburg wirklich ein Gespräch im ursprünglichen Sinne des Wortes stattgefunden? Haben die Chefs aus den G20-Staaten ihre Gedanken ausgetauscht, einander zugehört, die Argumente abgewogen? Hat es gar einen Diskurs der Volksvertreter mit dem Souverän – dem Volk – gegeben?

Sicher ist, auf den Straßen Hamburg wurde zu wenig geredet. Die Mehrzahl der Demonstranten war friedlich, das sollte man immer wieder betonen. Aber die apolitische Randale der Chaoten in einer der reichsten Städte der Welt zeigt,...

 
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