EU soll helfen
Müller will Milliarden-Notprogramm für Syriens Nachbarn

Für die größte Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg fordert Entwicklungsminister Gerd Müller eine Großoffensive der EU: Mit einem Zehn-Milliarden-Notprogramm will Müller die Nachbarstaaten Syriens unterstützen.
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BerlinAngesichts des Flüchtlingsstroms aus Syrien hat Entwicklungsminister Gerd Müller mehr Unterstützung von der Europäischen Union für die Nachbarstaaten des Bürgerkriegslandes gefordert. Die EU müsse ihre Anstrengungen weiter verstärken, „den Menschen dort zu helfen, wohin sie in ihrer größten Not zuerst geflohen sind – in die Nachbarstaaten Syriens“, sagte der CSU-Politiker der Zeitung „Die Welt“ (Montag).

Deshalb müsse es ein Zehn-Milliarden-Notprogramm der EU geben. „Wenn wir die Probleme nicht vor Ort lösen, kommen die Probleme zu uns.“ Die EU brauche eine „entwicklungspolitische Großoffensive“ für die größte Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind vor dem Bürgerkrieg in Syrien allein in den Libanon fast 1,2 Millionen Menschen geflohen. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen. Die UNHCR-Statistik erfasst nur Menschen, die sich bei dem Hilfswerk registriert haben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wie wäre es wenn all die syrischen Flüchtlinge nach Hause gingen und die Straßen blockierten?

    Weder die Terroristen noch der Staat kann etliche Millionen Menschen einfach abschlachten

    Dann wäre der Krieg zu Ende.

    Wäre das nicht viel sinnvoller??

  • Unsere Politiker haben alle einen Knall.
    Sie sind vom Volk und wirklichen Leben Lichtjahre entfernt

  • Weltfremder Politiker!

    Soll Deutschland die ganze Welt retten?

    Zuerst einmal das eigene Volk! Wenn dann noch etwas übrig ist, kann man vielleicht auch mal etwas ansparen?

    Norwegen macht es richtig! Die verschenken ihr Geld nicht in der ganzen Welt, sondern investieren es in ihren Staatsfonds für zukünftige Generationen und falls mal schlechte Zeiten kommen!

    Politiker .....

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