Europa und der Terrorismus
Der Feind im eigenen Land

PremiumEuropa muss seinen Umgang mit mehr als 1.500 zurückgekehrten Dschihadisten überdenken. Eine schärfere Überwachung, mehr Austausch von Daten und Präventionsarbeit sollen helfen.

Was treibt junge Menschen dazu, als ausländische Kämpfer für eine Terrororganisation in den Irak oder nach Syrien zu reisen? Und wie gefährlich sind sie, wenn sie in ihre europäische Heimat zurückkehren? Mehr als 1.500 dieser zurückgekehrten „Foreign Fighters“ gibt es mittlerweile in den europäischen Ländern. Für Experten ist die Zahl der Rückkehrer aus Syrien und dem Irak ein Indikator dafür, wie gefährdet ein Land für Terroranschläge ist.

„Die Bedrohung kommt von innen“, betont deshalb auch Italiens Premier Matteo Renzi mit Blick auf die Diskussion, ob Terroristen die Flüchtlingsströme nutzten, um nach Europa zu kommen. Die Grenzen zu schließen, ergebe keinen...

 
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