Experten des Europarates
Lob für Kampf gegen Menschenhandel

Deutschland nimmt den Kampf gegen Menschenhandel ernst und gibt dafür auch Geld aus. Das erkennt der Europarat an. Doch es gibt noch viel zu tun, um Zwangsprostitution und Zwangsarbeit zu beenden.

StraßbourgDie Expertengruppe des Europarates gegen Menschenhandel (Greta) hat Deutschland wichtige Fortschritte im Kampf gegen Menschenhandel bescheinigt. Dabei geht es vor allem um Maßnahmen gegen Zwangsprostitution und Zwangsarbeit.

Im ersten Deutschland-Bericht, der am Mittwoch in Straßburg veröffentlicht wird, kommen jedoch auch noch eine Reihe von Schwachstellen zur Sprache. Die Behörden sollten angesichts uneinheitlicher Länder-Bestimmungen eine nationale Strategie gegen Menschenhandel entwickeln, heißt es in dem 65-Seiten-Dokument (Absatz 2 Executive summary).

Deutschland hat die Europaratskonvention gegen Menschenhandel 2012 ratifiziert. Die Experten besuchten Regierungsbehörden und sechs Bundesländer (Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen) im Juni des vergangenen Jahres besucht.

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Nach Zahlen des Bundeskriminalamtes von 2010 bis 2013 stammen...

 
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