Festnahme durch BKA
Mutmaßliches IS-Mitglied in Ostwestfalen festgenommen

Das Bundeskriminalamt hat einen 23-jährigen Syrer festgenommen, der Mitglied der Terrororganisation „IS“ sein soll. Seine Aufgabe: Kontaktaufnahme mit Attentätern mit der Bitte um Bekenntnis zu Attentaten.
  • 4

Propaganda für die Terrororganisation „Islamischer Staat“, Kontaktaufnahme zu Attentätern – wegen dieser Vorwürfe hat das Bundeskriminalamt am Mittwoch einen 23-jährigen Syrer in Ostwestfalen festgenommen. Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, werde Mohammed G. verdächtigt, Mitglied des IS zu sein.

Laut den Ermittlern hat G. im September und Oktober vergangenen Jahres über soziale Netzwerke Kontakt zu einer Person aufgenommen, die am 11. Oktober einen Brandanschlag auf ein schiitisches Gemeindezentrum in Schweden verübt haben soll. Diese Person habe G. um ein Bekenntnis zum IS gebeten, damit die dem IS nahestehende Nachrichtenorganisation A'maq eine entsprechende Meldung verbreiten könne. Schließlich wurde ein Bekenntnis zur Tat in einer Zeitung des IS, „al Naba“ veröffentlicht, so die Ermittler.

Mohammed G. soll Anfang September 2015 nach Deutschland eingereist sein. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

Kommentare zu " Festnahme durch BKA: Mutmaßliches IS-Mitglied in Ostwestfalen festgenommen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Herr Schemutat, Wir sollten uns von diesen blöden Gedanke trennen und hoffen das es nicht passiert. Auf welcher Art auch immer.

  • Möglicht , nur Gut besucht ist der Gottesdienst im Dez und im März/April. Das meine ich jetzt nicht böse. Also in einer Jahreszeit mit Jacken. Denke da mach der Parker den gleichen Dienst....

  • Was für mich interessant war, ist die Tatsache das sich die Terroristen im Iran
    in Frauenkleidern Zugang verschafft haben. Also mit Burka o.-ä .

    Das ist in den meisten Ländern auch jederzeit möglich und auch bei uns. Leider
    kann es keine Warnungen geben , weil das vermutlich rassistisch ist. Ein Szenario
    3 Terroristen in Burkas gehen in den gut besuchten Gottesdienst am Feiertag
    werfen diese ab und schiessen um sich,. Notausgänge gibt es in Kirchen, aber meist verschlossen. So kommt es zum Drama.

    Phantasie?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%