Finanzpolster Fehlanzeige
Arbeitslosenkasse spaziert auf dünnem Eis

Der Arbeitslosenversicherung droht das Geld knapp zu werden. Für das nächste Jahr geht die Bundesagentur für Arbeit schon von einem deutlichen Defizit aus. Schuld ist aber nicht die Konjunktur – sondern die Regierung.

Berlin/DüsseldorfZur Freude der Bundesregierung schwimmen Renten- und Krankenversicherung derzeit regelrecht im Geld: Nach zwei Jahren Aufschwung sitzen beide Sozialkassen auf Finanzreserven von jeweils mehr als 20 Milliarden Euro und bieten damit politisch attraktive Spielräume, um Bürger mit Entlastungen zu erfreuen.

Doch im Schatten dieser Entwicklung steuert, bisher fast unbemerkt, die Arbeitslosenversicherung auf finanzielle Engpässe zu. Ausgerechnet bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), die stets das Musterbeispiel einer solide finanzierten Sozialkasse war, droht das Geld bald knapp zu werden. Nachdem die schwarz-gelbe Regierung Milliardenbeträge aus der Nürnberger Beitragskasse in den Bundesetat umgeleitet hat, ist die BA nicht mehr für Konjunkturflauten...

 
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