Forsa-Chef Güllner erklärt den AfD-Aufstieg
„Seehofer hat Ausländerfeindlichkeit salonfähig gemacht“

Der AfD-Aufstieg setzt sich fort. Vier Umfrageinstitute sehen die Partei nun bundesweit bei fünf oder sechs Prozent. Forsa-Chef Güllner macht dafür CSU-Chef Seehofer und dessen harte Flüchtlingspolitik verantwortlich.

BerlinWenn am Sonntag der Bundestag neu gewählt würde, hätte die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) gute Chancen, im Parlament vertreten zu sein. Denn die AfD kommt im „Stern“-RTL-Wahltrend, den das Meinungsforschungsinstitut Forsa ermittelt, zum ersten Mal seit dem Frühjahr wieder auf 5 Prozent - ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.

Die Werte für die anderen Parteien änderten sich dagegen nicht. Die Unionsparteien CDU/CSU behaupten ihre 40 Prozent, die SPD liegt weiterhin bei 24 Prozent, die Grünen und die Linke bleiben bei jeweils 10 Prozent, und die FDP verharrt bei 5 Prozent. Die sonstigen kleinen Parteien büßen einen Prozentpunkt...

 
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