Forsa-Umfrage: CDU bekäme bei vorgezogenen Bürgerschaftswahlen 46 Prozent
Nach Schill soll auch Mettbach gehen

Auch nachdem Parteigründer Ronald Schill aus der Partei ausgeschlossen wurde, geht der Machtkampf in der Partei Rechtsstaatlicher Offensive weiter. Jetzt soll auch Bundesvorstand Mario Mettbach abgewählt werden.

HB HAMBURG. Bundes- und Landesspitzen wollen am Samstag den Termin für einen außerordentlichen Bundesparteitag festlegen, wo über die Abwahl des Bundesvorstandes um den Vorsitzenden Mario Mettbach entschieden werden soll. Unterdessen kann sich die CDU laut einer Forsa-Umfrage Hoffnung auf eine absolute Mehrheit bei den anstehenden Neuwahlen zur Bürgerschaft in der Hansestadt machen. Die Schill-Partei bliebe mit drei Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Nach dem Bruch der Mitte-Rechts-Koalition aus CDU, FDP und Schill- Partei soll am 29. Februar gewählt werden. Der Bundesvorstand der Schill-Partei hatte am Dienstagabend in Hannover mit fünf gegen eine Stimme bei einer Enthaltung die Trennung von dem Parteigründer beschlossen. Der Vorstand wirft dem früheren Hamburger Innensenator parteischädigendes Verhalten vor und macht ihn für das Platzen des Hamburger Senats vor einer Woche verantwortlich.

Schill kündigte im „Hamburger Abendblatt“ an, er behalte sich „zivilrechtliche Schritte gegen den Ausschluss“ vor. Der frühere Innensenator hielt sich zudem die Gründung einer eigenen Partei sowie einer eigenen Gruppe oder Fraktion in der Bürgerschaft offen.

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