Führungswechsel
DGB-Chef Sommer tritt ab

Abschied nach 12 Jahren: Im Mai übergibt DGB-Chef Sommer die Führung des Gewerkschaftsbundes an Reiner Hoffman. Sommer kann auf eine erfolgreiche Amtszeit zurückblicken.
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BerlinDer Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, will seinen Chefposten am 1. Februar beim DGB-Bundeskongress an seinen Stellvertreter Reiner Hoffmann weitergeben, kündigte Sommer am Donnerstag in Berlin an. Die Vorsitzenden der acht Einzelgewerkschaften hatten den Chemie-Gewerkschafter Hoffmann - wie erwartet - offiziell als Nachfolger vorgeschlagen. Sommer hatte bereits vor längerem angekündigt, dass er sein Amt 2014 abgeben werde.

Der 58-jährige Hoffmann hatte vier Jahre lang den Bezirk Nordrhein der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie geleitet und war bereits im vergangenen Jahr als neuer DGB-Vize bestimmt worden.

Sommer zog am Donnerstag eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Das Ansehen der Gewerkschaften habe sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert, und die Mitgliederzahlen hätten sich konsolidiert. Im vergangenen Jahr hätten fünf der acht DGB-Gewerkschaften einen Mitgliederzuwachs verzeichnet. Auch der im Koalitionsvertrag vereinbarte Mindestlohn sei ein Verdienst der Gewerkschaften.

 

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ist dass der Sommer, der mit Schroeder Harz4 abgesegnet hat? Seit mehr als 10Jahren Minilohnabschluesse absegnet auf Wunsch von Merkel, zum Wohle der Arbeitgeber.
    Wodurch Armut entsteht und später Minirente gezahlt wird damit Rentenkasse nicht zu stark in
    Anspruch genommen wird.
    Sein Nachfolger Hoffmann ist kein Deut besser. Hat bereits verlauten lassen, dass EEG Umlage
    nicht abgesenkt werden darf ansonsten Arbeitgeber belastet werden. Verkommene gewerkschaft
    passt gut zu unserer Regierung.

  • Gut das er geht! Ich weine ihm nicht nach.
    Die Macht der Gewerkschaften war zur seiner Zeit überhaupt nicht sichtbar. Leider!
    Eine Scheibe an Aktivitäten konnte er sich von den Franzosen abschneiden, nicht nur die lahme Ente spielen.
    Parteimietglieder, egal welcher Partei auch immer, sollen von solchen Ämter ausgeschlossen sein bzw. seine Mitgliedschaft ruhen lassen! Die geballte Faust in der Tasche reicht es nicht, um in Konfliktfällen die Arbeitnehmerinteressen zu vertreten!
    Geh schon, schade um die Zeit!

  • Schön das Herr Sommer geht. Er hat es nie verstanden, wie auch alle anderen Gewerkschafter, das Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft und Beamte/OeD nicht im selben Boot sitzen. Ja, das sie sogar einander konträrlaufende Interessen haben.

    Z. B. : Die enormen weiter steigenden Pensionsbelastungen, die ausschliesslich den effektiven Steuerzahler belasten und die Beamten aussen vorlassen.

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