Gastbeitrag von DIW-Chef Fratzscher
Gekaufte Ökonomen?

PremiumWissenschaft und Forschung haben eine gesellschaftliche Bringschuld, mahnt DIW-Chef Marcel Fratzscher. Politik und Medien sollten sie respektieren und nicht versuchen, sie zu vereinnahmen. Ein Gastbeitrag.

In Deutschland wächst die Kritik an bestimmten Gruppen: Politikerinnen und Politiker lebten in einer Blase, seien nur an ihre Wiederwahl interessiert, Forscherinnen und Forscher käuflich, Journalistinnen und Journalisten würden Lügen verbreiten („Lügenpresse“), so der Diskurs. Dieser tut nicht nur den drei Beruf(ung)en unrecht, er ist auch schädlich für Demokratie und Gesellschaft.

In der Gesellschaft übernimmt jede Zunft eine bestimmte, klar definierte Rolle. Die Medien sollen als „vierte Macht“ Fakten darstellen und eine öffentliche Diskussion ermöglichen und sind somit eine wichtige Kontrollinstanz der Demokratie. Auch die Wissenschaft hat eine Bringschuld, eine gesellschaftliche Verantwortung: Sie bringt die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in die...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%