Gemeinsame Plattform
Strom soll leichter die Grenzen passieren

Acht europäische Energieversorger machen einen Schritt auf die EU und sehen diese Offensive dabei als beste Verteidigung. Zur Sicherung des Wettbewerbs erwägt die EU-Kommission nämlich eine Enteignung der großen Konzerne. Das Ziel: Gleiche Chancen, auch für Wettbewerber ohne eigenes Netz. Dem kommen diese Unternehmen nun quasi zuvor.

BERLIN. Die Energiebranche geht auf die EU-Kommission zu und erleichtert den grenzüberschreitenden Stromaustausch. Die großen Netzbetreiber in Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg gründen dazu eine entsprechende Plattform. An dem Gemeinschaftsunternehmen sind acht Übertragungsnetzbetreiber beteiligt, darunter auch Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Die Plattform wird Anfang 2008 ihre Arbeit aufnehmen. Das Vorhaben soll dazu beitragen, die grenzüberschreitenden Leitungen effizienter zu nutzen, den Handel mit Strom über Ländergrenzen hinweg zu erleichtern und den Markt liquider zu machen.

Die acht Übertragungsnetzbetreiber wollen damit die Kritik der EU-Kommission entkräften, die massive Wettbewerbsmängel auf dem Strommarkt beklagt. Nach Auffassung von Energiekommissar Andris Piebalgs...

 
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