Geplanter Anschlag in Ludwigshafen
Zwölfjähriger vermutlich „ferngesteuert“

Ein Zwölfjähriger soll auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt eine Bombe abgelegt haben. Für Radikalisierungsforscher Neumann ist der Fall nicht vollkommen überraschend – er passe in ein Muster.

LondonDer wegen eines versuchten Anschlags in Ludwigshafen unter Verdacht stehende Zwölfjährige hat sich nach Auffassung eines Terrorismusexperten vermutlich im Internet radikalisiert. „Dort könnte der Junge mit einem Rekruteur in Syrien in Kontakt gekommen sein, der ihn gewissermaßen über Messengerdienste in Echtzeit ferngesteuert hat“, sagte Peter Neumann vom King's College in London am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Der Islamische Staat (IS) sei so schon in der Vergangenheit mit jungen Menschen verfahren. Über Messengerdienste können zum Beispiel per Mobiltelefon Nachrichten ausgetauscht werden.

„Das hatten wir ja auch schon in Hannover gesehen Anfang des Jahres, auch in Ansbach und Würzburg. Das ist...

 
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