Gerhard Schröder Biografie
Der Mann, der von ganz unten kam

PremiumMacher und Pragmatiker, Kriegskind und Halbwaise: Gerhard Schröder liebte die Macht. Und veränderte dabei Deutschland. Eine neue Biografie des Historikers Gregor Schöllgens zeigt seinen Hunger nach Leben.

DüsseldorfSehnsucht bestimmt das Sein. Die Sehnsucht nach Anerkennung, Macht, Geld, Eroberung, nach Esprit, den schönen Künsten, Savoir-vivre. Je weiter der Sehnende in der Gesellschaft unten steht, desto stärker der Wunsch nach Attributen des Erfolgs. Das eint, im Rückblick, Franz Josef Strauß, Joschka Fischer – und natürlich Gerhard Schröder, Kriegskind und Halbwaise. Er stand so weit unten, dass man heute von prekären Hartz-IV-Verhältnissen sprechen würde; groß geworden in Orten wie Bexten oder Osterhagen, die man schnell wieder vergisst, die er aber nie vergaß und auch nicht vergessen ließ, vor allem, wenn Wahlkampf war.

Die Republik weiß deshalb gut Bescheid...

 
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