Gesamtmetall-Chef Kannegiesser
„Ohne Zeitarbeit wäre Fünftel der Arbeitsplätze weg“

Am 7. Februar entscheidet die IG-Metall über ihre Lohnforderung für 2012. Als Präsident der Arbeitgeberseite muss Martin Kannegiesser darauf vorbereitet sein. Im Interview spricht der 70-Jährige über seine Marschroute.

Handelsblatt: Herr Kannegiesser, kurz vor der Metall-Tarifrunde hat das Statistische Bundesamt das Ende des Konjunkturaufschwungs gemeldet. Wo steht die Industrie?

Martin Kannegiesser: Nach dem Absturz von 2009 sind wir jetzt bei Produktion und Beschäftigung praktisch wieder auf dem Stand von vor der Krise. In den letzten Monaten sehen wir eine leichte Abschwächung bei den Aufträgen. Wir erwarten für 2012 keinen neuen Absturz, auch wenn man das nicht ausschließen kann...

…Sie können die Lage jetzt schlechtreden, um hohe Lohnforderungen der IG Metall abzuwehren. Oder Sie verbreiten Zweckoptimismus und treiben die Erwartungen hoch. Was tun Sie?

Nichts davon. Und das weiß auch die IG Metall....

 
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