Gesundheitspolitik
Koalition erzielt Durchbruch bei Arznei-Gesetz

In der großen Koalition gab es einen Durchbruch bei Gesprächen über das neue Arzneimittelgesetz. Es soll keine Umsatzschwelle für neue Medikamente geben. Die Regierung setzte sich auch bei der Preis-Transparenz durch.

BerlinGesundheitspolitiker der Koalition haben einen Durchbruch in den Gesprächen über das neue Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung erzielt. Demnach soll es anders als im Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgesehen keine Umsatzschwelle für neue Medikamente im ersten Jahr nach der Markteinführung geben, ab der die Preise auf einen niedrigeren Wert abgesenkt werden müssen. Dies bestätigten SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach und die CDU-Gesundheitsexpertin Maria Michalk am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Bislang war dafür eine Schwelle von 250 Millionen Euro vorgesehen.

Die Koalition will zudem dem Wunsch der Pharmaindustrie nicht entsprechen, die in Deutschland ausgehandelten Preise vertraulich...

 
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