Görner muss gehen
IG Metall drückt CDU aus dem Vorstand

Die Gewerkschaft verkleinert den geschäftsführenden Vorstand. Dem Umbau soll auch Regina Görner zum Opfer fallen - die einzige Vertreterin der CDU in dem Gremium. IG Metall-Chef Huber nennt dafür einen guten Grund.
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MainzDie IG Metall will sich bei der geplanten Verkleinerung ihres geschäftsführenden Vorstands vom einzigen CDU-Mitglied in dem Gremium trennen. Nach dem am Dienstagabend in Mainz präsentierten Personaltableau sollen die saarländische CDU-Politikerin Regina Görner sowie Wolfgang Rhode künftig nicht mehr der Führungsspitze von Deutschlands einflussreichster Gewerkschaft angehören. Die endgültige Entscheidung fällt der Gewerkschaftstag in Karlsruhe vom 9. bis zum 15. Oktober.

Die übrigen fünf geschäftsführenden Vorstandsmitglieder inklusive der beiden Vorsitzenden Berthold Huber und Detlef Wetzel sollen hingegen wieder zur Wahl vorgeschlagen werden. Huber wies Spekulationen zurück, dass er nicht mehr für die komplette Amtszeit zur Verfügung stehen könnte. Die Doppelspitze mit Wetzel werde für weitere vier Jahre bestehen, sagte der 61-Jährige.

Von den fünf designierten Vorständlern gehören nach IG-Metall-Informationen mindestens vier der SPD an. Die 61 Jahre alte Görner ist derzeit das einzige CDU-Mitglied in der Spitze der Einheitsgewerkschaft. Die gebürtige Triererin war von 1999 bis 2004 im Saarland Sozialministerin. Die CDU-Sozialausschüsse (CDA) hatten sich vergeblich für ihren Verbleib in der Gewerkschaftsspitze eingesetzt. Im erweiterten Vorstand der IG Metall sitzen aber weitere Vertreter der christlich-sozialen Arbeitnehmerschaft.

Gewerkschaftschef Huber verteidigte die Verkleinerung des Vorstands und die mit großer Mehrheit gefassten Personalentscheidungen. Sie richteten sich nicht gegen Görner, sondern seien Entscheidung für die IG Metall als „durchsetzungsfähige Einheitsgewerkschaft“. Im Zentrum der Arbeit müssten die Anliegen der Mitglieder stehen und nicht Parteiinteressen.

Der 60 Jahre alte Rhode scheidet dem Vernehmen nach mit seinem Einverständnis aus. Der Funktionär der im Jahr 2000 in der IG Metall aufgegangenen Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) hatte sich vor allem um die Handwerker gekümmert. Der Personalvorschlag wie auch die notwendige Satzungsänderung zur Vorstandsverkleinerung werden auf dem Gewerkschaftstag in Karlsruhe (9.-15. Oktober) beraten und letztlich dort
entschieden.

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  • Zeigt da die IG-Metall ihr wahres Gesicht. Als Gewerkschaft vertreter einer Partei zu sein. So bringt man sozialen Unfrieden in die Gewerkschaftsarbeit und das ist ein Bärendienst an der Aufgabe einer Einheitsgewerkschaft.
    Die Argumentation das dies "für eine durchsätzungsfähige Einheitsgewerkschaft sei" ist das Papier nicht Wert auf das dies geschrieben wurde. Augenwischerei und Anbietung an eine Partei ist dies. Da kann ich als Verdi Gewerkschaftler nur sagen "Treten sie zurück Kollege Huber, sie sind nicht der richtige Mann eine Einheitsgewerkschaft zu führen.
    G.Ledwina

  • Ist doch klar, die Gewerkschaften werden nur noch von "Genossen", Grünen und Kommunisten zur Erreichung ihrer Ziele missbraucht. Da stören "Schwarze". Es reicht, wenn die "Schwarzen" Beiträge zahlen und den anderen ihre Politik finanzieren. Schöne neue Einheitsgewerkschaft! So bringt man sie um!

  • Und jetzte sollten auch alle die Politische Ämter bekleiden aus den aufsichtsräten verschwinden.Schluss mit ligitimierter Korruption!

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