Gute Konjunktur
Steuerschätzung sagt Bund und Länder hohe Mehreinnahmen voraus

Laut Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die beginnende Steuerschätzung dürfte der Staat in diesem Jahr sieben bis acht Milliarden Euro mehr einnehmen, also prognostiziert. Grund sei vor allem die gute Konjunktur.
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DüsseldorfBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Länderkollegen können auf noch mehr Steuereinnahmen hoffen. Laut Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die am Dienstag beginnende dreitägige Steuerschätzung dürfte der Staat allein in diesem Jahr sieben bis acht Milliarden Euro mehr einnehmen, also die im November prognostizierten knapp 641 Milliarden Euro. Dies erfuhr das Handelsblatt aus mit der Vorlage vertrauten Kreisen. Grund sei vor allem die gute Konjunktur und der robuste Arbeitsmarkt.

Dem Arbeitskreis Steuerschätzungen gehören rund drei Dutzend Experten von Bund, Ländern, Gemeinden, Wirtschaftsforschungsinstitute, Sachverständigenrat, Bundesbank und Statistischem Bundesamt an. Der Arbeitskreis berät mehrere Schätzvorschläge und entscheidet im Konsens. Die Vorlage aus dem Bundesfinanzministerium gilt als richtungsweisend. Die genauen Ergebnisse werden am Donnerstag veröffentlicht.

Angesicht der auch mittelfristig rosigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten dürften die Steuereinnahmen weiter kräftig steigen. Auch für die Jahre 2016 bis 2019 erwarte das Finanzministerium Einnahmen, die um sieben bis acht Milliarden Euro über der letzten Prognose lägen, hieß es in den Kreisen weiter. 2019 könnte der Fiskus dann auf rund 768 Milliarden Euro hoffen - das wären 124 Milliarden Euro mehr als im abgelaufenen Jahr.

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