Haft wegen Hitlergruß
Rechtsextremist Horst Mahler muss wieder sitzen

Der RAF-Mitbegründer und Ex-NPD-Anwalt Horst Mahler muss erneut in Haft. Wegen Zeigens des so genannten Hitler-Grußes verurteilte das Amtsgericht Cottbus den einschlägig vorbestraften Juristen am Freitag zu einer Strafe von sechs Monaten ohne Bewährung.

HB COTTBUS. Mahler war bei der Urteilsverkündung nicht anwesend. Es sei bereits seine fünfte Verurteilung wegen Leugnens des Holocausts beziehungsweise des Verwendens von Kennzeichnen verfassungswidriger Organisationen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von neun Monaten gefordert, die Verteidigung Freispruch.

Der 71 Jahre alte Mahler hatte während des Prozesses gestanden, am 15. November vergangenen Jahres bei Haftantritt vor der Justizvollzugsanstalt Cottbus den Hitlergruß gezeigt zu haben. Strafverschärfend wertete das Gericht seine rechtsextremistischen Äußerungen während der Verhandlung und seine uneinsichtige Haltung, wie der Sprecher weiter sagte. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

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