Hartz-IV-Protesten gilt als ideales Mobilisierungsthema
Experten geben NPD in Sachsen gute Chancen

Nach dem überraschend starken Abschneiden der rechtsextremen NPD mit vier Prozent im Saarland halten Experten einen Einzug der Partei in den sächsischen Landtag Mitte des Monats für noch wahrscheinlicher.

HB BERLIN. Der Politikprofessor Oskar Niedermayer von der Freien Universität Berlin sagte Reuters am Montag, die NPD sei in Sachsen noch besser aufgestellt als im Saarland und habe mit den Hartz-IV-Protesten ein ideales Mobilisierungsthema, um ihr Wählerpotenzial auszuschöpfen. Der Erfurter Politikprofessor Dietmar Herz sagte: „Eine Rechtspartei hat zumindest in Sachsen Chancen, die Fünf-Prozent-Hürde zu nehmen.“ Der Leiter des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, bezifferte das Potenzial rechter Parteien in ostdeutschen Regionen auf 13 bis 15 Prozent. Experten zufolge schneidet die NPD vor allem unter jungen Männern und Arbeitslosen überdurchschnittlich ab.

Die NPD hatte bei der saarländischen Landtagswahl am Sonntag 4,0 Prozent...

 
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