Haushaltsnahen Dienstleistungen
Handwerk will höhere Förderung

Das Handwerk will die Bundesregierung dazu bewegen, die Steuervergünstigungen für Renovierungen in Privathaushalten großzügiger auszugestalten als bisher vorgesehen.

BERLIN. „Sobald die Mehrwertsteuer erhöht wird, würde der Vorteil der Steuerförderung gegenüber der Schwarzarbeit wieder fast auf Null schrumpfen“, begründete dies Matthias Lefarth, Steuerexperte des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Die schwarz-rote Bundesregierung plant laut Koalitionsvertrag, Privathaushalte als Arbeitgeber zu fördern. Dazu will sie die steuerliche Absetzbarkeit von haushaltsnahen Dienstleistungen auf private Handwerkerrechnungen ausdehnen: Arbeitskosten bis zu 3 000 Euro im Jahr sollen wie Putzdienste zu 20 Prozent steuerlich geltend gemacht werden können – 600 Euro wären so abzugsfähig. Gerade kleinere Malerbetriebe hoffen nun auf einen Boom für Aufträge – die bisher zumeist an Schwarzarbeiter vergeben wurden.

Diese Ausweitung der...

 
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