Hessen
SPD-Rebellen lassen Ypsilanti scheitern

Vier SPD-Landtagsabgeordnete in Hessen haben ihrer Parteivorsitzenden Andrea Ypsilanti nun auch offiziell die Gefolgschaft aufgekündigt: Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts kündigten am Montag in Wiesbaden an, Ypsilanti nicht zur Ministerpräsidentin mitwählen zu wollen. Ypsilantis Vize und Dauerrivale Walter sagte, eine von den Linken tolerierte Minderheitsregierung würde Hessen und der Landes-SPD schaden.

HB WIESBADEN. Die Linke sei eine in Teilen extremistische Partei, begründete Everts den Schritt auf einer Pressekonferenz. Diese Entscheidung sei ihnen außerordentlich schwer gefallen. Sie hätten SPD-Landeschefin Ypsilanti am Morgen darüber informiert, sagte Everts. Die vier Abgeordneten böten der Fraktion aber ihre weitere Mitarbeit an. Dadurch hat die 51-Jährige SPD-Landeschefin keine Chance mehr, sich zur Nachfolgerin des CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch wählen zu lassen.

Everts betonte, sie selbst sowie der stellvertretende SPD-Landesvorsitzenden Jürgen Walter, die Darmstädter Abgeordnete Dagmar Metzger und die Parlamentarierin Silke Tesch seien sich der Tragweite dieser Entscheidung und der Belastung für ihre Partei bewusst. Ihre Bedenken gegen den...

 
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