Hochwasser
Merkel und Wulff stellen Flutopfern Hilfen in Aussicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff haben den Opfern des Elbhochwassers Soforthilfen und finanzielle Entlastungen in Aussicht gestellt.

HB HITZACKER. „Wir wollen gemeinsam mit den betroffenen Bundesländern verabreden, dass bei besonderen Belastungen keine Steuern bezahlt werden müssen“, sagte Merkel am Sonntag bei einem Besuch in dem besonders hart betroffenen niedersächsischen Hitzacker. Wulff, der sie begleitete, kündigte unbürokratische finanzielle Hilfe für die Flutopfer an. „Das Land Niedersachsen stellt fünf Millionen Soforthilfe zur Verfügung“, sagte er.

Merkel plädierte für eine Deichrückverlegung im Flussverlauf der Elbe. Wulff ergänzte bezogen auf die Lage in Hitzacker: „Ich meine, die Spundwand muss endlich gebaut werden.“ Bis dies geschehen sei, müsse aber mit Pumpen ausgeholfen werden.

Merkel und Wulff hatten sich zuvor auf einem gut einstündigen Rundflug über das Überflutungsgebiet einen Eindruck von der Lage verschafft. „Die Flut hat wirklich dramatische Ausmaße“, zeigte sich Merkel beeindruckt. Besonderen Eindruck habe bei ihr hinterlassen, wie die Menschen zusammenständen.

Wulff rechnet damit, dass das Hochwasser noch einige Zentimeter steigen und das Wasser noch für die nächsten acht, neun Tage ständigen Druck auf die Deiche ausüben wird. Dies bereite ihm große Sorge, sagte der Ministerpräsident. Bis Ostern bliebe die Lage in jedem Fall angespannt.

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