Premium Hoffnungsträger Martin Schulz Die neue Machtperspektive der Sozialdemokraten

Martin Schulz' Aufstieg an die SPD-Spitze bringt die Sozialdemokratie voran – auch in Europa. Doch um eine reelle Chance gegen Kanzlerin Merkel zu haben, muss er, der Berliner „homo novus“, ein bisschen „grüner“ werden. Ein Gastbeitrag.
  • Claus Leggewie
Claus Leggewie ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen Quelle: privat
Der Autor

Claus Leggewie ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen

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Martin Schulz eröffnet die Perspektive auf einen Politikwechsel in Deutschland und Europa. Er ist ein erfahrener Kommunal- und Europapolitiker, aber in der deutschen Innenpolitik ein „homo novus“. Einem solchen darf man Wünsche unterbreiten. Schulz will soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen die nationalistische Rechte zu seinen Prioritäten machen als Antwort auf eine autoritäre Welle, die nicht zuletzt dadurch ermöglicht wurde, dass die europäische Sozialdemokratie keine Antwort hatte auf Gefühle der Panik, der Verlorenheit und der sozialen Anomie, die Rechte in vielen europäischen Gesellschaften nach vorn gebracht haben.

 
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