IG Metall
Darf's ein bisschen weniger sein?

Bei ihrem Arbeitszeitkongress in Mannheim stellt die Gewerkschaft die 35-Stunden-Woche in Frage. Wer Kinder betreut oder ein Haus baut, soll kürzer treten dürfen. Die Arbeitgeber fragen sich, wer dann die Arbeit macht.

BerlinDie IG Metall wird voraussichtlich mit der Forderung nach einer verkürzten Vollzeit in die kommende Tarifrunde für die 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ziehen. Das zeichnet sich nach einem Arbeitszeitkongress der Gewerkschaft in Mannheim ab. Für die Beschäftigten stehe die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben auf der Prioritätenliste ganz oben, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann vor gut 800 Mitgliedern der regionalen Tarifkommissionen. „Es geht um das Wahlrecht, die Arbeitszeit temporär zu verkürzen –  etwa auf 28 Stunden, wenn Beschäftigte es wollen.“

In Westdeutschland gilt für Metaller regulär die 35-Stunden-Woche, im Osten arbeiten sie drei Stunden länger. In einer...

 
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