IG Metall will 28-Stunden-Woche
Der neue Arbeitskampf

PremiumDie IG Metall, Deutschlands größte Gewerkschaft, reizt die Arbeitgeber mit der Forderung nach der 28-Stunden-Woche. Vielen Beschäftigten ist Freizeit längst wichtiger als Geld. Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger warnt vor Fachkräftemangel und Tarifflucht von Unternehmen.

BerlinGewerkschafter reden gerne vom Aufbruch in eine bessere Zukunft. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann machte da Ende Juni bei einem Kongress in Mannheim keine Ausnahme: „Wir brauchen einen arbeitszeitpolitischen Aufbruch“, versprach er den rund 2,3 Millionen Mitgliedern seiner Gewerkschaft. „Die Beschäftigten wollen Arbeitszeiten, die zu ihrem Leben passen. Und wir wollen, dass dies für alle möglich ist.“

In der Ende dieses Jahres beginnenden Tarifrunde für die 3,9 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie will Hofmann die 35-Stunden-Woche nach unten aufweichen. „Es geht um das Wahlrecht, die Arbeitszeit temporär zu verkürzen – etwa auf 28 Stunden, wenn Beschäftigte es wollen.“ Gesamtmetall-Präsident Rainer...

 
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