Im Schnitt haben die Kassen 159 Euro Verwaltungskosten pro Versichertem und Jahr
Betriebskrankenkassen wirtschaften am besten

Die Verwaltungskosten der Krankenkassen sind von 2004 auf 2003 gesunken, wenn auch nur leicht. Sie gingen bei den gesetzlichen Kassen von 162 auf 158 Euro zurück. Am meisten Geld geben die Ersatzkassen aus, am sparsamsten sind die BKKs.

HB BERLIN. Dies entsprach einem Anteil von zuletzt rund 5,7 Prozent an den Gesamtausgaben, teilte der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am Donnerstag in Berlin unter Hinweis auf die neue amtliche Statistik mit.

Diese Quote von 5,7 Prozent entsprach nahezu dem Stand des Jahres 2003. Die Stagnation der Quote ergibt sich aus der Tatsache, dass Verwaltungs- und Leistungsausgaben der Kassen im vergangenen Jahr mehr oder weniger im Gleichschritt zurückgingen.

Die teuerste Verwaltung wird für die Ersatzkassen ausgewiesen: 179 Euro pro Kopf nach 183 Euro im Jahr davor. Der AOK-Verband wendete auch 2004 wieder gleich bleibend 170 Euro pro Versichertem auf. Die Innungskrankenkassen konnten ihren Verwaltungsaufwand binnen Jahresfrist von 163 auf 158 Euro senken.

Wegen traditionell besonders günstiger Kostenstrukturen glänzten die Betriebskrankenkassen 2004 erneut mit deutlich niedrigeren Verwaltungsausgaben: Mit einem Anteil von 4,6 Prozent an den Gesamtausgaben und einem Betrag je Kopf von 109 (2003: 115) Euro lagen sie wie in den Vorjahren weit unter Branchenschnitt.

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