Ingo Kramer
„Wohltaten muss man erst erwirtschaften“

PremiumArbeitgeberpräsident Ingo Kramer vermisst Sigmar Gabriel als Stimme der wirtschaftspolitischen Vernunft in der SPD. Und er warnt: Der Wirtschaft drohen Regulierungswahn und der Abschwung, sollte Rot-Rot-Grün regieren.

BerlinDem neuen SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz ist Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer schon zwei- oder dreimal in kleinerer Runde begegnet. Beide sind glühende Europäer, und Kramer schätzt, wie engagiert Schulz sich für die europäische Idee einsetzt. Gar nichts hält er dagegen von den bisher bekannten Plänen des SPD-Chefs für den Arbeitsmarkt.

Herr Kramer, können Sie nachvollziehen, dass Arbeitnehmer Abstiegsängste plagen?
Uns alle plagen manchmal Ängste, auch gesundheitliche oder in der Familie, aber nicht jede Angst ist auch begründet. Die deutsche Wirtschaft jedenfalls war noch nie so leistungsfähig wie heute. Wer trotzdem Ängste schürt, produziert Zerrbilder und darf sich am Ende...

 
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