Inhaftierter Journalist
Deutsche Botschaft darf Deniz Yücel besuchen

Ihm werden Volksverhetzung und Terrorpropaganda vorgeworfen – die Inhaftierung des Journalisten Deniz Yücel belastet die deutsch-türkischen Beziehungen. Nun kommt die Türkei der Bundesregierung etwas entgegen.

BerlinRund sieben Wochen nach der umstrittenen Festnahme des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel in Istanbul bekommt die deutsche Botschaft erstmals Zugang zu dem Inhaftierten. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) sei am Montagmorgen offiziell per Verbalnote bestätigt worden, „dass wir morgen endlich Zugang zu Deniz Yücel erhalten werden, um uns nach schweren Tagen der Haft von seinem Wohlbefinden zu überzeugen“, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin mit.

Gegen den „Welt“-Korrespondenten war am 27. Februar Haftbefehl erlassen worden. Der 43-Jährige war vor der Verhaftung zunächst 13 Tage in Polizeigewahrsam. Dem Journalisten werden Volksverhetzung sowie Terrorpropaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK...

 
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