Inhalt der Prüfungen nicht bekannt
Rechnungshof prüft Immobiliengeschäfte der Bundesbank

Der Bundesrechnungshof prüft Berichten zufolge bereits seit Jahren Immobilien, die die Bundesbank ihren Führungskräften zur Nutzung überlassen hat. Worauf sich die Prüfungen beziehen, wurde offenbar nicht bekannt.

HB BERLIN. Der Bundesrechnungshof prüft nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios und des Wirtschaftsmagazins «Euro» Immobiliengeschäfte der Bundesbank. Seit Mitte der 90er Jahre befasse sich der Rechnungshof bereits mit Immobilien, die die Notenbank ihren Führungskräften zur Verfügung stelle. Das habe der Rechnungshof der ARD bestätigt, wie der Sender am Sonnabend berichtete. Worum es in den Untersuchungen geht, wurde nicht berichtet.

Zum Inhalt der Prüfungen wolle sich auch die Bundesbank nicht äußern, hieß es. «Die Bundesbank hat in der Vergangenheit in einigen Fällen für ihre Präsidenten und Vizepräsidenten Häuser erworben oder gebaut, wenn bei Amtsantritt kein geeignetes Wohnobjekt zur Verfügung stand», habe die Behörde dem Sender in einer Stellungnahme mitgeteilt.

Seit 1980 haben sieben Direktoriumsmitglieder Häuser der Bundesbank bezogen und zum Teil auch nach der Amtsübergabe bewohnt, berichtete unterdessen das Magazin «Euro» am Sonnabend vorab. Für Nachfolger seien neue Häuser gebaut worden.

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