Insa-Umfrage
SPD sinkt auf niedrigsten Wert seit Schulz-Wahl

Nach den enttäuschenden Ergebnissen der SPD bei den Wahlen im Saarland und in Schleswig-Holstein muss die Partei einen weiteren Dämpfer hinnehmen: In den Umfragewerten verliert die SPD weiter an Boden.
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BerlinWeiterer Dämpfer für die SPD im Bund: In einer Insa-Umfrage für die „Bild“-Zeitung kommen die Sozialdemokraten nur noch auf 27 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert in einer Insa-Umfrage seit der Wahl von Martin Schulz zum Parteichef und Kanzlerkandidaten. Im Vergleich zur Vorwoche verliert die SPD damit 1,5 Punkte. Schon bei der Wahl in Schleswig-Holstein war die in dem Land regierende SPD am Sonntag nur auf 27,2 Prozent der Stimmen gekommen und landete damit knapp fünf Punkte hinter der CDU.

CDU/CSU verbessern sich bei Insa um einen Zähler auf 35 Prozent. Den dritten Platz teilen sich Linke und AfD mit jeweils zehn Prozent. Grüne und FDP erreichen sieben Prozent. Damit wäre im Bund neben einer großen Koalition auch ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP möglich, wie es in Schleswig-Holstein von der CDU angestrebt wird. „Die Stärke der Union und die Schwäche der SPD schafft Alternativen zur großen Koalition“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert der „Bild“.

Für die Umfrage interviewte Insa 2067 Wahlberechtigte vom 05. bis 08. Mai.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Insa-Umfrage: SPD sinkt auf niedrigsten Wert seit Schulz-Wahl"

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  • In NRW Anatolien gibt es überhaupt keine Uhren , darum ticken alle nicht richtig .
    Mit Schulz kann man keine % mehr gewinnen, nicht weil er das könnte, aber seine
    Hilflosigkeit tut einen schon weh.

    Die EU wo er sich auskennt, wo er die Seilschaften kennt war ein sicherer Platz für ihn.

    Im Raubtier Käfig Deutschland wird er wie ich fest Glaube, von Gabriel bis August gefressen werden.

  • "da gehen die Uhren anders" - möglicherweise stark nach.

    Das wäre eine Erklärung dafür, dass man (die sogenannte Politikelite wie die kräftlose Kraft und der Blindgänger verschießende Jäger) erst Alles weit danach mitbekommt und schnallt, was eigentlich hier und da im Ländle abläuft und passiert.

  • Der Martin Schulz ist noch nicht weg vom Fenster und die Möglichkeit der S P D in NRW auf 43% zu kommen , stehen gut !
    NRW ist ein besonderes Bundesland , da gehen die Uhren anders ! Glückauf !

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