Interview mit DGB-Chef Hoffmann
„Beschäftigte brauchen mehr Zeitsouveränität“

PremiumDie Digitalisierung revolutioniert die Wirtschaft: Der DGB-Chef warnt vor negativen Folgen und mahnt, dass die Digitalwirtschaft die Beschäftigten nicht allein den Kräften des Marktes überlassen darf. Brüssel wirft er „Naivität“ vor.

BerlinDiese Woche jagt eine Veranstaltung zur Digitalisierung der Wirtschaft die nächste: Den Auftakt machte am Montag die SPD-Fraktion mit einem netzpolitischen Kongress, an diesem Dienstag ist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dran, am Mittwoch die Unionsfraktion mit „Wirtschaft 4.0 – Chancen für Deutschland“. DGB-Chef Reiner Hoffmann treibt bei der Debatte über die Digitalisierung vor allem eins um: Nicht die Technik, sondern der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.

Herr Hoffmann, „The second machine age“ ist gerade mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet worden. Teilen Sie die These, dass wir der digitalen Revolution nicht im Wege stehen, sondern ihre Vorteile nutzen sollten?
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