Interview mit Thomas Oppermann
„Es wäre verkehrt, Flüchtlinge sozialstaatlich überzubehüten“

PremiumDer Fraktionschef der SPD fordert, die Geschwindigkeit des Flüchtlingszuzugs zu reduzieren und mehr Ordnung in die Einreise zu bekommen. Er sieht nicht nur Wirtschaft und Staat in der Pflicht – sondern auch die Flüchtlinge.

BerlinGut gelaunt erhebt sich SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann vom Schreibtisch in seinem Bundestagsbüro mit Blick auf die Spree. Dort stauen sich die Ausflugsdampfer. Vielleicht sei eine Maut eingeführt worden, witzelt Oppermann. Der Stau gehe bestimmt auf das Konto von Verkehrsminister Dobrindt. Für solch schlagfertigen Seitenhiebe ist Oppermann bekannt.

Herr Oppermann, wie soll die Wirtschaft jedes Jahr Hunderttausende von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt integrieren?
Das Ziel ist, die Geschwindigkeit des Flüchtlingszuzugs zu reduzieren und mehr Ordnung in die Einreise zu bekommen. Trotzdem bleibt die Integration der Flüchtlinge eine gewaltige Aufgabe für die ganze Gesellschaft, auch für die Wirtschaft. Die Unternehmen sollten...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%