Italien-Schock
Die Furcht vor der nächsten Euro-Krise

PremiumNach dem gescheiterten Referendum und dem Rücktritt von Regierungschef Renzi wächst die Sorge um die Stabilität des Landes. Die hohe Arbeitslosigkeit und die enorme Staatsverschuldung verbieten jeden Stillstand bei den Reformen.

Wolfgang Schäuble hatte seine Worte sorgfältig gewählt. „Es gibt keinen Grund, eine Euro-Krise herbeizureden“, sagte der Bundesfinanzminister am Montag nach dem gescheiterten Verfassungsreferendum in Italien und dem Rücktritt von Premier Matteo Renzi. Italien befinde sich jetzt in einer „nicht ganz einfachen Lage“, sagte er.

Tatsächlich erlebt Italien nach dem klaren Nein der Italiener zur Verfassungsreform die nächste Regierungskrise. Nach knapp drei Jahren zog Renzi die Konsequenzen aus der Abstimmungsniederlage und erklärte seinen Rücktritt. „Meine Regierungszeit endet hier“, verkündete der Premier noch in der Nacht. Wen Staatspräsident Sergio Mattarella nun mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt, blieb zunächst offen. Die Opposition,...

 
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