Japan legt sich noch nicht fest
Schröder schließt Bundeswehr-Einsatz im Irak erneut aus

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) schließt einen Einsatz der Bundeswehr im Irak nach wie vor aus. Bei entsprechender Anforderung der Vereinten Nationen sei man jedoch zu materieller Unterstützung beim Wiederaufbau bereit.

HB/dpa BERLIN. Nach einem Treffen mit Japans Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi sagte Schröder am Montag in Berlin: „Sie wissen, dass ein militärisches Engagement nicht zur Debatte steht.“ Die Bundesrepublik leiste schon jetzt humanitäre Hilfe. Bei einer entsprechenden Anforderung der Vereinten Nationen sei man auch zu materieller Unterstützung beim Wiederaufbau bereit.

Koizumi ließ offen, ob Japan mit militärischen Einheiten in den Irak geht. Schröder berichtete weiter, beide Seiten hätten darin überein gestimmt, dass der Wiederaufbau im Irak im Interesse aller Völker sei. In der Bewertung des Irak-Kriegs hatten die Regierungen noch unterschiedliche Ansichten vertreten. Schröder und sein Gast kamen überein, die Beziehungen beider Staaten durch den Austausch von jungen Wissenschaftlern weiter vertiefen.

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