Junge Flüchtlinge und Schutz vor Gewalt
Mehr allein reisende minderjährige Flüchtlinge

Die Zahl der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen ist 2016 auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Grund für den rasanten Anstieg seien insbesondere minderjährige Ausländer, die alleine nach Deutschland kommen.
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WiesbadenJunge allein reisende Flüchtlinge, Misshandlung und Verwahrlosung: Rund 84.200 Kinder und Jugendliche sind 2016 in Deutschland zu ihrem Schutz vorläufig in Obhut genommen worden - so viele wie noch nie. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Plus 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Der Anstieg war allerdings deutlich schwächer als 2015 (plus 61,6 Prozent).

Minderjährige Ausländer, die allein nach Deutschland kamen, waren der Hauptgrund für den Anstieg. Rund 44.900 solcher Kinder und Jugendliche wurden in Obhut genommen, das waren 2600 mehr als 2015. In der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen machten die jungen unbegleiteten Flüchtlinge gut zwei Drittel aus. Bei den 21.700 unter 14-Jährigen ging es dagegen vor allem um den Schutz vor überforderten Eltern und vor Vernachlässigung. Auch allein nach Deutschland geflüchtete Kinder und der Schutz vor Misshandlung spielten aber eine Rolle.

Jungen und Mädchen werden in Obhut genommen, wenn sie sich in akuten Krisen- und Gefahrensituationen befinden. Bis eine Lösung gefunden ist, werden sie etwa in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie untergebracht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das zugehörige Bild ist irreführend. Bei den "Minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen" (MUFL) handelt es sich in der Regel um junge Männer zwischen 14 und 25 Jahre*, wobei letztere ihr Alter entsprechend niedriger angeben.

    MUFL erhalten die höchsten Sozialhilfesätze von allen Einwanderern, teils mehrere 1000 €/Monat für Pflegefamilien etc.. Sie sind privilegiert und dürfen ihre Familien schnell nachholen. Meist spart eine Familie das Geld für die Reise (Flucht) eines jungen Burschen und schickt diesen dann in die Sozialhilfe mit dem Ziel die ganze Familie nachzuholen. Deshalb ist es nicht verwunderlich das deren Zahl besonders rasant zunimmt.

    Ich empfinde es als grausam dass das Deutsche Politiksystem nicht wenigstens die Kinder die einwandern zu ihren Familien zurück schickt. Ich vermute, dass die Umvolkungsziele so ehrgeizig sind, dass man das Schicksal der Kinder ignoriert.

    *Bei ärztlichen Untersuchungen in Österreich wurden viele der MUFL als Erwachsen, bis 30 Jahre, eingestuft.

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