Junge Wissenschaftler
„Noch in der Trotzphase“

Die schwarz-rote Regierung hat die Lage von Nachwuchswissenschaftlern per Gesetz verbessert. Doch zum ersten Jahrestag der Reform zeigt sich die Gewerkschaft ernüchtert: Viele Uni-Arbeitgeber suchten nach Hintertürchen.

BerlinEin Jahr nach der Gesetzreform für verlässlichere Uni-Karrierewege haben sich nach Ansicht der Bildungsgewerkschaft GEW viele Hoffnungen nicht erfüllt. „Das Gesetz bleibt an manchen Stellen zu abstrakt oder arbeitet mit unbestimmten Rechtsbegriffen“, sagte der stellvertretende GEW-Chef und Hochschulexperte Andreas Keller der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Es wird daher wohl zu Klagen betroffener Uni-Mitarbeiter vor Arbeitsgerichten kommen.“ Die GEW bereite sich darauf vor, diese Klagen zu begleiten. Noch gebe es aber keine Urteile zur neuen Rechtslage, sondern „nur Momentaufnahmen“.

Am 17. März 2016 war das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz in Kraft getreten. Nach der schwarz-roten Reform haben jüngere Uni-Beschäftigte zumindest auf dem...

 
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