Kampf gegen Geldwäsche
Schäuble will Kontrolle großer Bargeldgeschäfte

Im Kampf gegen Geldwäsche und Schwarzgeld-Geschäfte fordert Bundesfinanzminister Schäuble die Einführung einer Obergrenze für Bargeldgeschäfte. Die Registrierung der Geschäftspartner soll dabei auch eine Rolle spielen.
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SchleizBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble macht sich für eine Kontrolle großer Bargeldgeschäfte stark, um Schwarzgeld-Transaktionen und Geldwäsche zu unterbinden. Es gehe ihm nicht um eine Abschaffung des Bargelds, macht Schäuble am Montag auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung im thüringischen Schleiz deutlich.

Es gehe um einer Obergrenze, ab der Bargeldgeschäfte registriert werden müssen. Dazu werde es in Europa auch kommen. Schäuble betonte, er habe überhaupt nichts gegen große Bargeldtransaktionen. Aber es müsse registriert werden, wer die Geschäftspartner sind. Damit solle gegen Schwarzgeld-Geschäfte, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgegangen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kampf gegen Geldwäsche: Schäuble will Kontrolle großer Bargeldgeschäfte"

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  • So langsam verstehe ich garnichts mehr.
    Vor einem Jahr wollte Herr Schäuble doch noch eine generelle Barzahlungsobergrenze von 5000 Euro einführen.
    Und jetzt hat er plötzlich nichts mehr gegen große Barzahlungen und will sie lediglich registrieren?

    Ausserdem muss man sich schon heute bei Barzahlungen größer 10.000 Euro zwingend ausweisen.
    Was also soll man da noch zusätzlich "registrieren"?!?

    Also, dass hört sich doch sehr verdächtig nach Wahlkampfgetöse an.
    Man wird sehen.

  • Wenn ich bei der Post 30.-Euro Stromgeld bar bezahle , muss ich den Ausweis vorlegen wegen Schwarzgeld Geschäfte. Das gilt auch für Strafmandate die Bar bezahlt werden. Was will Schäuble da noch begrenzen ????

    Vielleicht muss ich am Parkautomaten ab einen Euro meine Adresse Ausweisnummer eintippen , sonst nimmt der Automat meinen Euro nicht an.

    Wir gehen auf eine DDR 2 zu die alles übertreffen wird was es vorher in der DDR 1 gab. Wenn Schäuble es ehrlich meint, dann sollte er alle Schwarzgeld Geschäfte aus schwarzen Kassen offen legen die es ja gibt. Der grösste Schwarzgeld
    Betrüger ist der Staat und nicht Hein Mück und Helga Mustermann .

    Wählt Merkel und gebt eure Freiheit an der Garderobe ab.

  • Schäuble ? Ist das nicht der Herr mit dem Geldkoffer ?
    Zuvor hatte Schäuble am 10. Januar 2000 eingeräumt, vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber im Jahre 1994 eine Bar-Spende über 100.000 DM für die CDU entgegengenommen zu haben. Am 31. Januar 2000 gab Schäuble ein weiteres Treffen mit Schreiber im Jahr 1995 zu. Die Schatzmeisterei der CDU habe den Betrag als „sonstige Einnahme“ verbucht.

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