Kandidatensuche der SPD
Kanzlerholz

PremiumDie Frage der Kanzlerkandidatur ist kein Hobby der SPD. Die Partei sollte sich ihrer besten Traditionen besinnen – und die Ansprüche des Funktionärskörpers zurückweisen. Eine Analyse von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart.

Draußen herrscht Vorweihnachtsstimmung. Im Innersten der Bundesrepublik aber werden Machtfragen gestellt. Zunächst nur innerhalb der Parteien, die ihre Kanzlerkandidaten zu benennen haben. Wenig später aber wird auf dieser Grundlage die mächtigste Position besetzt, die unser Land zu vergeben hat. Angesichts eines in Aussicht stehenden Sieben-Parteien-Parlaments (CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP, AfD) könnte auch ein vermeintlicher Wahlverlierer ins Kanzleramt einziehen. Denn am Tag nach dem Volksvotum gelten andere Spielregeln: Im Vorteil ist, wer sich auf die Kunst von Taktik und Finesse im Koalitionspoker versteht. 

Womit wir bei Martin Schulz wären, der sich selbst für kanzlertauglich hält und im Funktionärskörper...

 
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