Kanzlerkandidatur
Das Luxusproblem der SPD

PremiumMartin Schulz kommt zurück in die Bundespolitik. Ob er für die SPD als Kanzlerkandidat ins Rennen geht, will die Partei erst im Januar entscheiden. Die Genossen machen sich damit selbst das Leben schwer. Eine Analyse.

Berlin
Wochenlang haben Sigmar Gabriel und Martin Schulz betont, wie sehr sie einander schätzen. Dass sie niemals gegeneinander arbeiten würden, sondern immer nur gemeinsam für die Interessen der SPD. Tatsächlich verbindet die beiden wohl so etwas wie eine Freundschaft. Mit seiner Ankündigung, nach Berlin wechseln zu wollen, droht beim Wähler der Eindruck zu entstehen, Schulz stelle diese Freundschaft nun auf die Probe. Denn das Konkurrenzverhältnis zwischen Gabriel und Schulz wird nun deutlicher denn je. Die Genossen täten gut daran, den Wettstreit der beiden Anwärter auf die Kanzlerkandidatur nicht auszudehnen und sich möglichst schnell festzulegen. Sonst könnten beide Kandidaten Schaden...

 
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