KBV-Immobilienskandal
Kassenärzte verzocken sich mit Schrottpapieren

PremiumNoch immer gibt es Nachwehen der ersten Finanzkrise: Dieses Mal trifft es die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Die Verantwortlichen agierten bei ihren Wertpapiergeschäften zumindest ziemlich leichtsinnig.

BerlinDie Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat unter der Führung ihres 2014 ausgeschiedenen Hauptgeschäftsführers Andreas Köhler nicht nur fahrlässig Haftungsrisiken von derzeit 57 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Bau eines Dienstsitzes in Berlin aufgebaut. Auch bei Wertpapiergeschäften bewies die KBV-Führung offenbar in den 2000er-Jahren eine leichtere Hand, als es einer Körperschaft des öffentlichen Rechts gut zu Gesicht steht.

Nach dem Sozialgesetzbuch darf die oberste Vertretung der 165 000 Kassenärzte nämlich ihre Finanzen nur so anlegen, „dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint, ein angemessener Ertrag erzielt wird und eine ausreichende Liquidität gewährleistet ist“. Alle diese Bedingungen waren aber nicht erfüllt, als die KBV...

 
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