Kieler Finanzministerin Heinold
HSH Nordbank beendet Geschäfte in Steueroasen

In die Debatte um undurchsichtige Geschäfte von Landesbanken in Steueroasen kommt Bewegung. Die HSH Nordbank will nicht mehr in Offshore-Regionen aktiv sein, bestehende Engagements werden beendet.

BerlinDie schleswig-holsteinische Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) sieht keine Veranlassung, der HSH Nordbank Aktivitäten in Steueroasen zu verbieten. Heinold begründete dies im Gespräch mit Handelsblatt Online damit, dass das Institut, deren Haupteigentümer die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sind, ihr gegenüber erklärt habe, dass bereits bestehende Engagements in den Offshore-Regionen aus früheren Jahren schrittweise abgebaut und neue Engagements nicht beabsichtigt seien. „Das ist für mich eine klare Aussage, die ich begrüße.“

Dessen ungeachtet sei ihr wichtig, dass „definitiv ausgeschlossen wird, dass eine Bank, die größtenteils den Steuerzahlern gehört, mit ihrem Geschäft Steuerbetrug unterstützt“, sagte Heinold weiter. Der HSH-Vorstandsvorsitzende Constantin von Oesterreich...

 
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