Kieler Institut für Weltwirtschaft
Kahlschlag bei den Jobs bleibt aus

Der befürchtete Einbruch am Arbeitsmarkt bleibt Deutschland erspart: Arbeitszeitkonten, Kurzarbeit und die Spätfolgen der Agenda 2010 retten den Arbeitsmarkt vor dem befürchteten Einbruch, so das Ergebnis des Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in seiner neuen Konjunkturprognose für Deutschland. Hoffnungssignale kommen zum Beispiel von BMW, Schaeffler und BASF.

BERLIN/DÜSSELDORF. "Das dicke Ende am Arbeitsmarkt bleibt aus", sagte IfW-Konjunkturchef Joachim Scheide. Einen ähnlich starken Einbruch wie bei der Produktion werde es auf dem Arbeitsmarkt nicht geben. Der Arbeitsmarkt galt bislang als Achillesferse der gerade einsetzenden Konjunkturerholung. Käme es wie bisher von vielen Experten befürchtet ab Herbst zu Massenentlassungen, würde das die Verbraucherstimmung stark trüben und den privaten Konsum einbrechen lassen. Das wiederum zöge unweigerlich weitere Entlassungen nach sich, so das gängige Szenario.

Das dramatischste Bild zeichnete im Sommer Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter: Er warnte, die Arbeitslosenzahl werde im Winter 2010 wieder über fünf Mio. steigen. Auch das Kieler Institut war...

 
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