Deutschland
Kinderporno-Verdacht im Landtag von Sachsen-Anhalt

Eine Regionalzeitung berichtet, es bestehe ein Anfangsverdacht gegen einen Abgeordneten des Landtags von Sachsen-Anhalt. Es liegen Anhaltspunkte vor, dass der Mann Kinderpornografie besessen haben soll.

HB DÜSSLEDORF. Die Staatsanwaltschaft Halle bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“. Weder die Justizbehörde noch die Fraktionen wollten den Namen des betroffenen Politikers nennen. Oberstaatsanwalt Andreas Schieweck betonte, dass derzeit nur ein Anfangsverdacht bestehe.

Bei einer Durchsuchung zweier Büros und der Wohnung des Abgeordneten seien Computer und Software sichergestellt worden. „Die Auswertung kann Tage bis Wochen dauern“, sagte Schieweck der dpa. Vor der Durchsuchung war die Immunität des Abgeordneten aufgehoben und der Vorsitzende der betroffenen Fraktion informiert worden, bestätigte eine Sprecherin des Landtags.

Bei einem so genannten Anfangsverdacht liegen erste Anhaltspunkte für eine Straftat vor, die die Staatsanwaltschaft verpflichtet, Ermittlungen aufzunehmen. Damit ist aber noch keine Vorentscheidung gefallen, ob es zu einer Anklage kommt.

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