Klimaschutz
SPD fordert Mindestpreis für CO2-Rechte

In ihrem Wahlprogramm-Entwurf fordert die SPD einen Mindestpreis für die Rechte zum CO2-Ausstoß. Dabei war Umweltministerin Hendricks mit einem ähnlichen Entwurf gescheitert – auch wegen dem Widerstand aus der Partei.

BerlinDie SPD will ihrem Wahlprogramm-Entwurf zufolge einen Mindestpreis für die Rechte zum Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland. „Den europäischen Emissionshandel werden wir als zentrales Klimaschutzinstrument weiterentwickeln und einen CO2-Mindestpreis einführen“, heißt es in dem Entwurf, den der Parteivorstand am Montag auf den Weg bringen soll.

Der Punkt ist überraschend, da Energie aus Kohle, Öl oder Gas so verteuert würde. Schon die Formulierung von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) im Entwurf ihres Klimaschutzplans 2050, in dem sie auf EU-Ebene einen CO2-Mindestpreis vorantreiben wollte, traf auf Widerstand ihrer Partei. Die Passage wurde gestrichen. Von den Grünen kam jetzt Lob: Die Richtung stimme,...

 
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