Koalitionsverhandlungen
CDU-Vize Schavan mahnt zur Zurückhaltung

Die stellvertretende CDU-Chefin Annette Schavan hat den Wirtschaftsflügel ihrer Partei und die FDP vor überzogenen Forderungen bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen gewarnt.
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BERLIN. "Viele Fraktionsmitglieder haben doch jetzt im Wahlkampf erlebt, dass die Leute uns ihr Vertrauen für eine Politik der ökonomischen und sozialen Stabilität gegeben haben", sagte Schavan dem "Handelsblatt". Die "Damit müssen wir klug umgehen, wenn wir unserer Verantwortung als einzige verbliebene Volkspartei nachkommen wollen", so die Vertraute von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Die Bildungsministerin und stellvertretende CDU-Vorsitzende gehört dem CDU-Verhandlungsteam für die Koalitionsgespräche mit der FDP an. Hintergrund von Schavans Äußerungen sind Forderungen von CDU - und FDP-Politikern, den Kündigungsschutz zu reformieren und bestehende Branchen-Mindestlöhne auf den Prüfstand zu stellen. Es sei keine erfolgreiche Politik, "wenn in drei Monaten die Plätze voller Demonstranten stehen", mahnte Schavan im "Handelsblatt".

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