Kölner Silvester-Übergriffe
Der interne Polizeibericht zum Download

Chaos-Einsatz und Kommunikations-Pannen: Die Kölner Polizei steht seit den Silvester-Übergriffen in der Dauerkritik. Das Handelsblatt veröffentlicht nun den mit Anhang 42 Seiten starken Bericht der Kölner Polizei.

DüsseldorfEs dürfte eine der letzten Amtshandlungen des ehemaligen Kölner Polizeipräsidenten gewesen sein: Der mit Anhang 42 Seiten umfassende Bericht der Kölner Polizei vom 8. Januar ist noch von Wolfgang Albers unterschrieben. Am gleichen Tag muss der Behörden-Chef auf Geheiß von NRW-Innenminister Ralf Jäger seinen Posten räumen. Das Handelsblatt veröffentlicht nun den gesamten Polizeibericht.

Darin steht, wie die Kölner Polizei die Lage rund um den Domplatz einschätzte, wie die Absprachen mit der für den Hauptbahnhof zuständigen Bundespolizei ablief, wer wann welche Einheiten zur Verstärkung anforderte. Auch auf die Kommunikationspanne innerhalb der Kölner Polizei, zwischen Einsatzkräften und Pressestelle geht das interne Dokument ein.

Polizeibericht Köln

Der Anhang des Berichtet enthält Details zu den Anzeigen, den Opfern und den Tatverdächtigen. Darüber hinaus liefert der Bericht aktuelle Fallzahlen zu Taschendiebstählen nach der sogenannten „Antanz“-Masche. Demnach sind die angezeigten Vorfälle von 56 im Jahr 2014 auf 352 im Jahr 2015 sprunghaft angestiegen. Nur knapp ein Drittel der Diebstähle wurde aufgeklärt. Von den überführten Dieben kommt die Mehrheit aus Algerien und Marokko.

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