Kretschmann und Strobl
Gut lachen im Ländle

Die Regierung steht: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobt den Koalitionsvertrag und auch den Partner CDU. Im Bund schwärmen die ersten von einem Erfolgsmodell für die Zukunft.
  • 28

StuttgartDie erste grün-schwarze Koalition Deutschlands, bei der sich die CDU in der Juniorpartnerrolle wiederfindet, steht. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl gaben am Montag in Stuttgart die Einigung auf das Regierungsbündnis bekannt. Kretschmann sprach von einer „Koalition im besten bürgerlichen Sinne“, die auf Nachhaltigkeit in den Bereichen Natur, Finanzen und Soziales setze.

Trotz der wegen der Schuldenbremse notwendigen hohen Einsparungen seien große Investitionen etwa in die Infrastruktur und die innere Sicherheit vereinbart. Grüne und CDU hätten ein ehrgeiziges, ehrliches und machbares Programm vereinbart, das deutlich mehr sei als der kleinste gemeinsame Nenner und stabiles Regieren in den kommenden fünf Jahren ermögliche, sagte Kretschmann.

Den Grünen war es unter ihrem populären Regierungschef am 13. März gelungen, erstmals bei einer Landtagswahl stärkste Kraft zu werden. Sie legten deutlich auf 30,3 Prozent zu, während die CDU in ihrem Stammland auf 27 Prozent abstürzte. Für eine Fortsetzung der grün-roten Koalition reichte es nach starken Verlusten der SPD nicht mehr. Gegen eine rechnerisch mögliche Ampel-Koalition mit Grünen und SPD sperrte sich die FDP.

„Dieses Bündnis haben wir im Wahlkampf nicht angestrebt. Aber der Wähler hat nun mal anders entschieden, und damit versuchen wir nun produktiv, kreativ und vernünftig umzugehen“, sagte Kretschmann. „Wir haben uns nicht gesucht, doch wir haben uns gefunden – die Grünen und die Schwarzen“, sagte Strobl, dessen CDU nun erstmals in ihrer Geschichte Juniorpartner in einer Landesregierung mit den Grünen ist.

Mehrmals betonte der CDU-Politiker, dass beide Parteien nahezu gleichstark seien. Dies spiegelt sich auch in der Ressortverteilung wider. Sowohl die Grünen als auch die CDU erhalten je fünf Ministerposten. Die Grünen besetzen die Ressorts Finanzen, Umwelt und Energie, Verkehr, Soziales sowie Wissenschaft und Forschung. Die CDU erhält das Innen-, das Justiz- sowie das Wirtschafts- und Arbeitsministerium. Auch das Kultus- sowie das Landwirtschaftsministerium gehen an die CDU.

Kommentare zu " Kretschmann und Strobl: Gut lachen im Ländle"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Aber auf Kinder und das damit verbundene Glück ?

  • Die islamischen Vorstellungen vom Menschen:
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    10. Das muslimische Bild des Menschen: Ein undankbares, zu absolutem Gehorsam verpflichtetes Geschöpf

    Immer wieder stellt Mohammed fest, dass der Mensch von Grund auf ein undankbares Geschöpf ist.

    Vielgebrauchte Ausdrücke im Koran sind:
    - Heuchler,
    - Wildesel,
    - der verfluchte Mensch.

    Wie undankbar ist er doch! Unzählige Male werden die Menschen gefragt: „Was wollt ihr alles leugnen von den Wohltaten eures Herrn?“ Die Menschen sind in Mohammeds Augen undankbare, zu absolutem Gehorsam verpflichtete Wesen, die im Namen einer sonderbaren göttlichen „Gerechtigkeit“ bestraft werden müssen.

  • So sind die christlichen Vorstellungen vom Menschen:
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    1.) Der Mensch ist eine Einheit aus Körper und Seele (Materie u. Geist).
    Er ist ein Teil der Natur, d. h. er ist (chemisch-physikalisch-biologisch) mit allen anderen Lebewesen eng verbunden. Er ist mit den anderen Geschöpfen verwandt.

    2.) Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes, sein „Ebenbild“. Er vertritt den unsichtbaren Gott in der Welt. (Würde/Rechte)

    3.) Der Mensch lebt in Freiheit und trägt deshalb eine weitreichende Verantwortung für sein Handeln in allen seinen Lebens-
    Beziehungen. (Moral/Ethik/Normen/Werte)

    4.) Der Mensch existiert als Mann und Frau in gleichberechtig
    ter Gemeinschaft.

    5.) Der Mensch ist in der Lage, zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden und den Weg des Guten zu wählen. (Bewusstsein/Sprache/Wissen/Gewissen/ n Dekalog/Liebesgebot)

    6.) Die religiöse Perspektive sieht den Menschen in einer Beziehung und Verantwortung, die über den weltlichen Zusammenhang hinausreichen. Der Tod wird daher nicht als endgültige Grenze betrachtet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%