Kritik an Vorschlag des SPD-Kanzlerkandidaten: DIHK reagiert skeptisch auf Schulz' Chancenkonto

Kritik an Vorschlag des SPD-Kanzlerkandidaten
DIHK reagiert skeptisch auf Schulz' Chancenkonto

PremiumDas „Chancenkonto“, das SPD-Kanzlerkandidat Schulz für alle Werktätigen vorgeschlagen hat, stößt in der Wirtschaft auf Skepsis. Der DIHK warnt vor den hohen Kosten. Dies ist für den Verband aber nicht das einzige Problem.

BerlinDas „Chancenkonto“, das der SPD-Kanzlerkandidat allen Werktätigen in Aussicht gestellt hat und das für jeden Einzelnen bis zu 20.000 Euro enthalten soll, treibt den Funktionären der Wirtschaft schon jetzt Sorgenfalten auf die Stirn. „Das Chancenkonto von Martin Schulz wird schnell sehr teuer, und man landet bei einem dreistelligen Milliardenbetrag“, warnte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Achim Dercks. Das sei aber nicht das einzige Problem: „Die Unternehmen fürchten, dass sie dieses Geld zwar aufbringen müssen, aber keinen Einfluss darauf haben, wohin es fließt“, sagte Dercks dem Handelsblatt.

Lebenslanges Lernen sei wichtig, „entscheidend dabei ist aber der konkrete...

 
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