Länderfinanzausgleich
Hamburg wird zum Nehmerland

Seit Jahren zahlt Hamburg in den Länderfinanzausgleich ein. Doch nun muss der Stadtstaat auf Geld aus dem Topf zurückgreifen – das Minus in der Landeskasse war im ersten Halbjahr zu groß.

HB DÜSSELDORF. Hamburgs Finanzen sind nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres stärker eingebrochen als bisher bekannt. Der Stadtstaat erhielt demnach im ersten Quartal sogar Geld aus dem Länderfinanzausgleich in Höhe von 37 Millionen Euro und wurde damit vom Geber- zum Nehmerland. Geplant war noch im Mai, dass Hamburg am Jahresende insgesamt 2 00 Mio. Euro in den Fördertopf einzahlen sollte.

Dem Bericht zufolge muss das Land erhebliche Einnahmeeinbußen hinnehmen. Die Rückgänge seien vor allem bei der Körperschaft- und der Umsatzsteuer zu registrieren. Über die notwendigen Haushaltsanpassungen in den Jahren 2009 und 2010 werde die Bürgerschaft nach der Sommerpause unterrichtet.

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